Das Teamevent in der Schweiz

Veröffentlicht
05.10.2017

Das Teamevent in der Schweiz - ein etwas anderer Reisebericht

Als Werkstudent ist es nicht üblich mit seiner Firma drei Tage in ein anderes Land zu reisen, um das vergangene Jahr zu feiern, Visionen zu teilen und neue Kollegen auf die richtige Weise mit an Bord zu bringen. Und wenn ich so recht überlege, hätte ich das bei meinen vorherigen Arbeitgebern gar nicht gewollt. Hier ist das anders, denn das Team ist jung, dynamisch, international und humorvoll, was das Miteinander sehr angenehm macht. Deshalb hatte ich auch keine Bedenken, als es Ende September zum Teamevent in die wunderschöne Schweiz ging.

Früh am Donnerstagmorgen trafen wir uns am Flughafen Tegel und schon knapp zwei Stunden später saßen wir in einem der beiden Busse auf dem Weg von Zürich nach Bern. Wir Werkstudenten, sei es aus der Softwareentwicklung oder der Beratung, arbeiten zwar durchaus viel mit unseren Schweizer Kollegen zusammen, das aber auch nicht mit allen und kennen daher nur einen gewissen Teil aus Videokonferenzen und E-Mailkontakt. Umso schöner war es, die Menschen hinter den Stimmen und gänzlich neue Gesichter kennenzulernen, als wir im Office Bern eintrafen.

Nach einem Mittagessen und einem Abstecher in eine Schweizer Schokolaterie ging es weiter nach Brienz, einer kleinen Stadt an einem wunderschönen See und in einem Tal umringt von über 2000 Metern hohen Bergen. Mit einer alten Dampflock fuhren wir mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke und einem Tempo, das einem erlaubte die tolle Aussicht zu genießen, auf das Brienzer Rothorn, wo wir übernachten sollten. Im Hotel auf der Bergspitze eingecheckt ging es zum Teammeeting, in der unsere größten Projekte vorgestellt wurden und die Leiter und Mitarbeiter der Bereiche, die neusten Entwicklungen und Ziele vorstellen konnten. Im Anschluss genossen wir zusammen den Sonnenuntergang über den Dächern der Welt und dann ging es in einen lockeren und vor allem lustigen Abend mit viel Lachen.

Mit erheblichem Schlafmangel bin ich früh am nächsten Morgen aufgestanden, um den Sonnenaufgang aufzunehmen. Allerdings war ich nicht der einzige, der sich den atemberaubenden Ausblick nicht entgehen lassen wollte. Drei Verrückte waren zu der Zeit sogar joggen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es wieder runter ins Tal und in Richtung Grimselpass. Das Programm sah vor dort ein Wasserkraftwerk anzusehen, ganz im Sinne der „erneuerbare Energien“. Dazu fuhren wir knapp einen Kilometer durch den Tunnel in einen Berg hinein, bis wir uns knapp 50 m unter dem Grund des Grimselsees befanden. Unser Guide zeigte uns die riesigen Turbinen, die durch Millionen Liter von Wasser betrieben werden und Strom für über 1 Million Haushalte in der Schweiz liefern. Es hat mich unglaublich beeindruckt, wie Menschen vor fast hundert Jahren sich durch mehrere Kilometer Gestein durchsprengen konnten und danach ganze Kraftwerke unter der Erde errichtet haben. Der restliche Tag stand uns frei zur Verfügung und einige von uns nutzten die Zeit um die Erholungsbereiche des zweiten Hotels zu genießen. Abends saßen wir dann gemeinsam am Lagerfeuer und tauschten unter einem klaren Sternenhimmel lustige Geschichten aus, erklärten uns Naturphänomene, maßen uns in kleinen Wettkämpfen und genossen einfach den Moment in einer wunderschönen Umgebung bis spät in die Nacht.

Der letzte Tag begann mit unserem vierteljährigem Infohöck, den unsere Geschäftsführer nutzen, um uns über die Lage des Unternehmens, die Erreichung unserer Ziele und die künftige Entwicklung von enersis zu unterrichten. Es tut sich viel und das Unternehmen wächst rapide. Als Abschluss fuhren wir gegen Mittag zurück nach Brienz um ein weiteres Mal in einem Restaurant den Ausblick über den See und seine Umgebung zu haben. Damit endeten unseren drei Tage in der Schweiz. Ich fand das diesjährige Teamevent war mit unglaublich viel Spaß, Kommunikation und einer beeindruckenden Umgebung geprägt, dass es sich für mich wie Urlaub angefühlt hat. Man merkt an der Atmosphäre des Teams, dass sich alle wohl gefühlt haben und drei wirklich tolle Tage hatten und ich glaube, das Team ist daran auch stark gewachsen.

 

Daniel Wäsch